Samstag, 2. Dezember 2017

Du bist links also bist du...



Du bist links, also bist du.....

1)…Studentin

Nein. Viele Leute – auch innerhalb der SP – gehen automatisch davon aus, dass ich studiere. Was nicht den Tatsachen entspricht. Und ja, manchmal schwelge ich in „Was wäre wenn“ Träumen. Hätte ich die BM durchgezogen, würde ich vielleicht inzwischen Kunstgeschichte studieren (nicht, dass mich das Fach ernsthaft interessiert, aber es klingt chic). Ich würde dann einen Dutt und eine überdimensionale Brille tragen, dazu einen roten Schal und über der Schulter eine lässige Umhängetasche. Im Zug würde ich dann wichtige Sachen mit wichtiger Miene in mein Laptop tippen und dazu an meinem Starbucks - Café nippen. Ich wäre eine so stilvolle Studentin!

Aber ich fühle mich so pudelwohl in meinem Beruf und habe eine so starke Abneigung gegen alles was mit Schule zu tun hat, dass ich ein Studium nie mehr ernsthaft in Erwägung gezogen habe. Ja, ich gebe es hier offen zu: Ab und zu überkommt mich ein Arbeiter – Snobismus. Dann purzeln mir dann auch mal so Sätze über die Lippen: „Wieso genau halten jetzt noch einmal Studenten die Reden am 1. Mai….?“

Aber natürlich habe ich grossen Respekt vor Studenten. Wirklich. Ich liebe Studenten. Wenn sie mir nicht gerade am Morgen den Platz im Zug klauen.

2)…gegen Kürzungen im Bildungsbereich

Ach ja, die Schule ist bei mir so ein heikles Thema. In ganz rebellischen Momenten bin ich nicht der gerade der grösste Fan von der Schule. Ich persönlich würde eine Schule bevorzugen, die Individualität und Fantasie fördert, statt Gleichmacherei und engstirniges Denken. In ganz vernünftigen Momenten ist mir aber bewusst, dass unser schweizerisches Bildungssystem auch sehr vieles richtig macht. Und dass es sehr viele sehr engagierte Lehrer und Lehrerinnen gibt, die einen ausgezeichneten Job machen.

Ausserdem ist meines Wissens die Gleichung ‚weniger Geld = bessere Qualität‘ noch nie aufgegangen. Also Ja, ich finde Bildung ist  - neben dem Gesundheitswesen – der dümmste Ort um zu sparen.

3)…Vegetarierin

Leider nein. Ich finde es wirklich bewundernswert, wenn man aus ethischen und moralischen Gründen auf Fleisch verzichtet. Ich kann das einfach nicht. Ich liebe Poulet! Saftiges, gewürztes Poulet nach dessen Verzehr man so richtig fettige klebrige Finger hat…es ist fast schon eine Sucht. Auch sonst esse ich einfach zu gerne Fleisch. Und schäme mich auch ein ganz kleines bisschen dafür, weil ich Tiere wirklich sehr mag (ausser Spinnen. Aber die ich esse ich auch nicht. Zumindest nicht bewusst). Dafür verzichte ich auf andere Dinge, siehe den nächsten Punkt.

4)…für die Legalisierung von leichten Drogen

Nicht zwangsläufig. Ich bin grundsätzlich gegen jede Form von Bewusstsein verändernden Substanzen seit ich „Die dunkle Seite des Mondes“ von Martin Suter gelesen habe (so als Kurzzusammenfassung: Netter Durchschnittsmann dreht durch nachdem er an einem psychedelischen Pilz geknabbert hat. Und mit durchdrehen meine ich: Er mordet sich einmal quer durch das ganze restliche Buch). Ich bin auch der Auffassung, dass die Folgen von übermässigen Alkoholkonsum zu oft verharmlost oder glorifiziert werden. Das fängt mit Watson -Artikeln an, in denen die Kernaussage ist, dass betrunken alles doppelt so viel Spass macht und hört mit Clubsendungen auf, in denen Polo Hofers massive Alkoholsucht als Ausdruck einer Künstlerseele verherrlicht wird.

Das ist aber meine persönliche Meinung und irgendwo finde ich, ist jeder auch selbst für seinen Körper und seine Gesundheit verantwortlich ist. Ob Cannabis jetzt Teufelszeug oder völlig harmlos ist – da scheiden sich die Geister. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte.

5)…ÖV – Nutzerin

Aber so was von. Da ich nicht Autofahren kann, bleibt mir auch nicht viel anderes übrig. Da ich ausserdem erst einmal in meinem Leben geflogen bin, habe ich eine ziemlich saubere Ökobilanz. Allerdings muss ich zugeben, dass es auch weniger umweltbewusste Gründe dafür gibt, dass ich keinen Führerschein habe. Tatsächlich habe ich schon auf meinem Fahrrad eine erstaunliche Anzahl an Unfällen produziert, deshalb ist es sowohl für die Gesundheit der anderen Verkehrsteilnehmer als auch für meine eigene nur zuträglich, wenn ich das Autofahren sein lasse.

6.)…Befürworterin der Ehe für Alle

Ja. Ich finde, die Liebe zwischen zwei Menschen ist das Allerschönste und Menschlichste auf unserer Welt. Ob diese zwei Menschen nun Mann und Frau oder Mann und Mann oder Frau und Mann sind, ist doch egal. Von daher sollte die Ehe für alle offen sein. Bis jetzt hat mir noch niemand ein einziges überzeugendes Argument geleifert, wieso Schwule und Lesben nicht heiraten sollten. Für heterosexuelle Paare ändert sich dadurch ja nichts. Und wenn Gott dagegen wäre, würde er die Liebe den Menschen gar nicht erst ins Herz pflanzen.

7)…Atheistin

Ach, vor ein paar Jahren hätte ich diese Frage noch mit Ja beantwortet, aber damals habe ich mir auch selbst in die Tasche gelogen. Die christliche Erziehung meiner Eltern hat eben doch ihre Spuren hinterlassen. Ich kann nicht von mir sagen, dass ich gar nichts glaube. Ich glaube mit Sicherheit nicht an einen strafenden, zürnenden, moralisierenden Gott, der absoluten Gehorsam fordert. Ich glaube lieber an einen sanften, gütigen und mitfühlenden Geist, der uns beschützt oder vielleicht auch an eine Göttin, die uns in der Natur begegnet. Ich bin der festen Überzeugung, dass es mehr gibt, als wir sehen.

Ich kann auch die Auffassung „hätten wir keine Religion, gäbe es keine Kriege“ nur bedingt teilen. Denn ob man jetzt im Namen der Bibel oder im Namen des Parteibuchs Menschen niedermetzelt, Unrecht bleib es so oder so. Menschen finden immer einen Grund sich zu kloppen.

Abgesehen davon: Wer das Neue Testament liest, wird feststellen: Jesus war Hippie, Revolutionär, Frauenrechtler, Freidenker,  Kämpfer gegen die Ungerechtigkeit, Freund der Armen, Unterstützer der Schwachen. Ob er jetzt der Sohn Gottes war oder nicht, auf jeden Fall ist er eine inspirierende Persönlichkeit. Und wer weiss, würde er heute leben, wäre er wohlmöglich sogar ein Parteimitglied. Weil christliche und sozialdemokratische Werte liegen sich manchmal näher, als es beiden Seiten lieb ist.

8.)…für den Beitritt zur EU

Bedingt ja. Ich bin kein Fan von bürokratischen Regelungen, welche die Krümmung der Bananen festlegen, aber die Idee eines geeinten Europa, das sich  zusammen seinen Problemen und Schwierigkeiten stellt, finde ich sehr bestechend. Grundsätzlich finde ich es sehr positiv, wenn die Länder eines Kontinents versuchen miteinander den Konsens suchen, statt sich miteinander zu kloppen. Und ich glaube, wenn die Schweiz in der EU wäre (was zurzeit nicht zur Diskussion steht, aber egal), könnte sie auch mehr Einfluss nehmen. Natürlich hätte sie auch mehr Pflichten. Aber als reiches Land sollten wir uns der Verantwortung stellen.

9.)….für eine Schweiz ohne Armee

Da ich in der glücklichen Lage bin eine Frau zu sein, habe ich nie in der Schweizer Armee gedient und bin deshalb auch nicht unbedingt in der Position deren Qualität zu beurteilen. Allerdings bin ich auch in der unglücklichen Lage mir als Frau sämtliche Militärgeschichten von Männern anhören zu müssen (Jungs, wirklich, ihr seid schrecklich, wenn ihr miteinander über die RS redet), deshalb erlaubte ich mir eine Meinung zu haben. Ich bin schon der Ansicht, dass wir eine Armee brauchen, weil sie auch viele Aufgaben übernimmt, allerdings denke ich, dass der Dienst freiwillig sein sollte. Und man sollte mehr darauf achten, wem man die Ausbildung der jungen Rekruten anvertraut. Es kann nicht sein, dass Vorgesetzte ihre Stellung ausnutzen, um  ihre Untergebenen blosszustellen und zu schikanieren.

Und kommt mir jetzt nicht mit diesem das Militär – braucht – harte – Männer – und – noch – härtere – Frauen – Mist! Das ist doch nur eine blöde Ausrede um ungestört Leute fertig zu machen (Und nein, ein Mann wird nicht erst im Militär zum richtigen Mann. Ich habe selten einen Mann erlebt, der durch das ständige Zusammensein mit seinen kriegsspielenden Artgenossen reifer geworden wäre).

10.) …eine Pazifistin

Ja. Gewalt ist aus meiner Sicht immer das blödeste Mittel um einen Konflikt beizulegen, denn Gewalt führt dann zwangsläufig zum nächsten Konflikt und dann zum nächsten Konflikt und zum nächsten (das lässt sich endlos so fortsetzen). Natürlich ist das mit dem Frieden dann wieder nicht so einfach, denn nüchtern betrachtet wird es nun einmal immer Menschen geben, die den Krieg suchen und Machtansprüche stellen (was auch ein Grund ist, wieso ich die Armee nicht abschaffen würde).

Dennoch sollte man auf alle Fälle immer versuchen, Konflikte friedlich beizulegen. Pazifismus bedeutet für mich ausserdem auch keine Steine auf Autos oder in Schaufenster zu werfen. Ich finde es eine äusserst seltsame Auffassung von Pazifismus, wenn man solche Ausbrüche mit einer „schliesslich geht es nur gegen Objekte“ Phrase abspeist.

Ein kleiner brutaler Teufel lebt wahrscheinlich in jedem von uns. Ich zum Beispiel steh total auf Marvel – Filme, in denen bekanntlich ein Konflikt eher selten mit reden beigelegt wird. Wahrscheinlich ist das meine verborgene düstere Seite, die sich dann da meldet (hey, vielleicht bin ich ja nur deshalb so friedliebend, weil ich rein körperlich sowieso praktisch jedem unterlegen bin. Prügeln macht keinen Spass, wenn man ohnehin verliert).

11.) … für die freie Liebe

Die Liebe ist ohnehin frei. Man mag sich moralische Vorstellungen zurechtlegen, aber schlussendlich werden unsere Herzen doch immer das tun was sie wollen, egal was wir uns vorgenommen oder zurechtgelegt haben. Liebe ist zudem immer Privatsache. Nur: Für mich bedeutet freie Liebe nicht, dass man einfach nach Lust und Laune rumvögelt und dabei die Gefühle von anderen verletzt. Liebe hat immer auch mit Rücksicht zu tun.

12.) …. für offene Grenzen

Ja. Wenn Menschen in Not zu uns kommen, ist es unsere Pflicht ihnen zu helfen. Wenn man so privilegiert ist, wie wir in der Schweiz es nun einmal sind, muss man auch etwas zurückgeben. Dass viele Politiker ihr Gewissen mit der Behauptung „das – sind – eh – alles – nur – Wirtschaftsflüchtlinge – denen – es – gar – nicht – so – schlecht – geht“ beruhigen, erachte ich als falsch.

Das Ideale wäre ja, wenn gar kein Mensch aus seinem Land flüchten müsste, sondern jeder dort ein erfülltes Leben führen kann, wo er will ohne dass ihm Bomben auf den Kopf fallen (was uns wieder zu dem Punkt mit dem Pazifismus führt). Aber ich fürchte, bis dahin ist es noch ein langer Weg (komplett hoffnungslos ist es nicht. Schliesslich hat Europa sich auch jahrhundertelang gegenseitig verkloppt und irgendwann gerafft, dass das nicht besonders zielführend ist).

13.)… eine Feministin

Nein. Ich hab’s bekanntlich versucht und bin furios gescheitert. Ich kann mit Feminismus einfach nichts anfangen. Mir ist er zu kompliziert, zu elitär und zu einengend. Nein, ich will keine Männer die mir erzählen, was ich zu tun habe. Ich brauch aber auch keine Frauen, die mir nicht nur erzählen, was ich zu tun habe, sondern auch noch gleich wie ich zu sprechen und wann ich mich auszuziehenhabe.

14.)…dauernd am Reisen

Nö. Also ich würde schon gerne, besonders wenn ich mir Folgen vom „Traumschiff“ reinziehe. Nur bin ich nun einmal eher der häusliche Typ, ich fühle mich sehr wohl in meinen vier Wänden und auf meinem Sofa. Reisen stresst mich total. Das liegt vor allem an meiner ausgeprägten Hypochondrie. Ich stelle mir vor dem Antritt einer Reise nicht vor, wie ich mich am Strand bräune, sondern eher wie ich am Strand von einer Riesenmücke gejagt werde (das ist ein durchaus realistisches Szenario! Ebenso wie das Szenario in dem ich von Terrorgruppen entführt werde oder das Szenario in dem ich von einem Krokodil gefressen werde. Ihr könnt jetzt schon sagen, dass das nie passiert, aber ich wette, das  hat jeder gedacht, bevor er mit einem Haps im Krokodilschlund verschwunden ist).

15.)…kein Fan vom Schweizer Brauchtum

Tatsächlich mag ich weder Jodelchöre noch Alphörner. Ich würde auch nie ein Schwingfest besuchen (ich hab ewig lange nicht einmal geschnallt, dass es sich bei Matthias Glarner und Matthias Sempach um zwei verschiedene Personen handelt) und mir garantiert nie so ein geschmackloses Blümchenhemd überziehen (mich erinnern die Dinger einfach immer an Nachthemden). Und auf die Knallerei am 1. August würde ich liebend gerne verzichten.
Sehr wohl Fan bin ich aber von der oft verspotteten Mundartmusik (ja, die Texte sind meist nicht wahnsinnig tiefsinnig, aber man kann sie bei Konzerten mitgrölen) und von der Fasnacht. Ich habe auch kein Problem mit Heimatgefühlen. Ich finde es nur seltsam, stolz auf etwas zu sein, wofür ich nichts getan habe. Ausser geboren zu werden. Natürlich bin ich froh und dankbar, in der Schweiz zu leben, aber ich identifiziere mich nicht allein über meine Nationalität.

16.)….ein grosser Kulturfan

Jein, würde ich sagen. Ja, ich lese viel, ich liebe Filme, Musicals und Operetten. Ich kann mich auch für vielerlei Musikrichtungen erwärmen. Aber ich bin eher der rustikale Typ, ich will lachen, weinen, in andere Welten abtauchen, mich ärgern und freuen. Ich will Kunst, die ich verstehe und die mich berührt, keine Kunst, die mir erst erklärt werden muss. Um es anders auszudrücken: Ich bin zu dumm für hohe Kultur. Dafür hab ich’s lustig.

17.)…ständig an Demos

Nein. Schande über mich, aber ich mag keine Demos. Ich finde grosse Menschenansammlungen generell schlimm und wenn all diese Menschen wegen irgendwas sauer sind finde ich das noch ein Zacken schlimmer. Ausserdem fühle ich mich auf Demos einfach ein bisschen…albern z? Ich meine, man steht da, brüllt ein paar Parolen und schwenkt die Fahnen. Weil ich weder das eine oder andere kann, steh ich einfach nur dumm da und langweile mich.
Ausserdem finden Demos immer dann statt, wenn ich arbeite. So ein Pech aber auch.

18.)…eine Rebellin

Hm. Ich bin eher eine versehentliche Rebellin. Ich ecke meist dann an, wenn ich es eigentlich gar nicht beabsichtige. Zugleich habe ich aber eine biedere Seite, die mich dazu zwingt Dinge zu tun wie mich anzuschnallen, die Leute erst aussteigen zu lassen, bevor ich einsteige und immer den Fussgängerstreifen zu benutzen. Eine Freundin von mir hat mal behauptet, ich sei geradezu krankhaft bemüht mich immer an Regeln zu halten. Was jetzt nicht so das Wahnsinnskompliment ist.

Auf der anderen Seite bin ich nie mit dem Strom geschwommen, sondern bin immer ich selbst geblieben, von den geflochtenen Zöpfen bis hin zu meinen bunten Wollsocken. Ich bin also quasi eine Sockenrebellin.

19.)…für die absolute Freiheit

Für Freiheit: Ja. Absolute Freiheit: Wird es nie geben. Glücklicherweise. Denn wenn jeder einfach tun und lassen könnte was er wollte hätten wir ein riesiges Chaos auf der Welt. Das  Problem mit der Freiheit ist, dass sie für jeden etwas anderes bedeutet, was sich zwangsläufig in die Quere kommen wird. Ich finde, je mehr man auch auf die Bedürfnisse anderer achtet, desto freier wird auch die Gesellschaft. Wenn jeder bereit ist, auch mal einen Schritt zurückzutreten, entsteht automatisch mehr Freiraum für  alle.
Freiheit heisst Liebe. Freiheit heisst Toleranz. Freiheit heisst Rücksicht. Ich glaube, besser kann man es nicht ausdrücken.

20.)…ein Gutmensch

Also, ich versuche schon ein guter Mensch zu sein. Manchmal gelingt es, manchmal nicht. Denn natürlich habe ich meine schlechten Seiten, meine Launen und meine Sünden. Die hat jeder. Und ja: Manchmal wird es mir zu viel. Es gab eine Zeit, da hatte ich das Gefühl, mit meiner Mitgliedschaft bei der SP hätte ich mir auch gleich das ganze Leid der Welt auf die Schultern geladen. Ich hatte die Nase voll davon, dass ich dauernd emotional erpresst wurde, indem mir gesagt wurde was alles kapitalistisch und verdorben sei, angefangen von Cola bis hin zu Weihnachten (zufällig mag ich Weihnachten!) und zugleich hatte ich ständig ein schlechtes Gewissen. Weil, die hohen Ansprüche, welche die SP manchmal an die Menschen stellt, kann man einfach nicht erfüllen.

Dennoch ist das kein Grund sich komplett aus der Verantwortung zu stehlen. Auch wenn es manchmal hart ist, es ist wichtig, dass man den moralischen Fragen nicht aus dem Weg geht. Ein ehrlicher Blick auf sich selbst und die Welt hat noch niemanden geschadet. Dass Mitgefühl und Hilfsbereitschaft heute oft als „naiv“ belächelt wird, ist problematisch, denn eigentlich sollten wir die Menschen, die sich für andere einsetzen bewundern und nicht verspotten.


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